Eindrücke der Wahlkampfauftaktveranstaltung 2025 von Richard Arnold
Eindrücke der Wahlkampfauftaktveranstaltung 2025 von Richard Arnold

Wahlkampfauftakt mit 300 Gästen

Richard Arnold begrüßte am Samstag, 8. März 2025 in Herdtlinsweiler Boris Palmer, Matthias Klopfer – und ganz viele Unterstützer

Schwäbisch Gmünd-Herdtlinsweiler (pm) – Herdtlinsweiler ist seine Heimat. Hier tankt Richard Arnold die Kraft, die es braucht, um Tag für Tag an der Spitze einer Stadt mit 64 000 Einwohnern zu stehen. „Ich bin auf dem Bauernhof groß geworden – schön, dass Sie alle hier her gekommen sind zu meinem Wahlkampfauftakt. Es geht um Sie!“, rief er den rund 300 Gästen zu, zu denen auch die Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, und von Esslingen, Matthias Klopfer, gehörten. In zwei Monaten, am 11. Mai 2025, wird sich Arnold für eine dritte Amtsperiode als Rathauschef in Schwäbisch Gmünd zur Wahl stellen.

„Wahlkampf muss Spaß machen“ – mit der Devise ging Richard Arnold immer in die Wochen bis zu dem Tag, an dem die Bürger ihm seine Stimme geben sollen. Und diesen Spaß hatte nicht nur er am Samstagnachmittag in Herdtlinsweiler. In die „Lamba Schuier“, dem einstigen Stall des Bauernhofs der Arnolds, hatten sein Team und er geladen, um gemeinsam mit der Bevölkerung ein Familienfest zu feiern.

Die Scheune blieb dabei nahezu ungenutzt – bei fast 20 Grad und purem Sonnenschein verlagerten sich alle Gespräche unter den freien Himmel. Bei Grillwurst, Linsensuppe, Getränken und einer Hüpfburg für den Nachwuchs.

Der Oberbürgermeisterschaftskandidat und amtierende Rathauschef Richard Arnold zeigte sich mit seinen beiden Amtskollegen aus Tübingen (knapp 92 000 Einwohner) und Esslingen (96 500) in bester Laune. Alle drei sind eng mit dem Remstal verbunden: Boris Palmers wuchs in Geradstetten auf, sein Vater war bekannt als der „Remstalrebell“, Matthias Klopfer war Stadtoberhaupt Schorndorfs, ehe er 2021 zum neuen Oberbürgermeister in Esslingen gewählt wurden. Seine Großeltern lebten in Schwäbisch Gmünd.

Die drei erfahrenen Politiker blickten auf all das, was Städte in solchen Größenordnungen wie Tübingen, Esslingen und Schwäbisch Gmünd momentan umtreibt – mit einem übergreifenden Fazit: Der Abbau der Bürokratie muss ganz oben stehen auf der Agenda des Bundes und des Landes und der Kommunen selbst. „Die Gelder werden immer knapper, die Aufgaben immer umfangreicher – doch wir sind bereit, uns dem zu stellen. Es benötigt dazu vor allem eine Renaissance der kommunalen Selbstverwaltung!“ Rund 75 Minuten klebten die Gäste an den Lippen der drei Protagonisten, die mit vielen Anekdoten zeigten: Lokalpolitik ist jeden Tag wieder eine Herausforderung.

Für Richard Arnold geht es jetzt in den nächsten Wochen hinaus in die Stadtteile, wo er sich ebenso den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen wird, wie bei vier Wahlkampfgesprächen im Gasthaus „Schwanen“ in der Schmiedgasse in Schwäbisch Gmünd im April. Dort wird er seinen Wahlkampfslogan wie schon am Samstag in den Mittelpunkt stellen: „Es geht um Sie!“ – die Einwohner der Stadt, die er seit 16 Jahren aus dem Rathaus lenkt und leitet.